EiNau hat geschrieben:Eine dieser wilden Pflanzenkippen befand sich tatsächlich mal auf offenem Gelände, so zwischen Kleingartenbegrenzungszaun und einer großen Weise. Dort wuchsen die tollsten Pflanz, sehr begehrt bei Insekten, Vögeln und Mäusen aller Art.

Leider haben die Wiesenbesitzer diese "Kippe" irgendwann platt gemacht und mit Rasen eingesät. War wirklich sehr schade!

Ja, ich finde, "wilde" Pflanzenkippen stören niemanden und es ist auch allemal besser, Pflanzenreste in der Natur zu neuer Erde zu verwandeln als etwa wegzuschmeißen, um in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt zu werden. So wäre es z.B. bei uns im Haus vorgesehen.
Aber ich sollte bzw. wollte

ja noch ein Bild von der Wolfsmilch zeigen, die ich ursprünglich als Andenstrauch gekauft hatte. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass die Pflanze noch so klein war, dass man sie als Wolfsmilch schwer identifizieren konnte. Denn eigentlich sehen Pflanzen aus dieser Gattung doch meistens recht unverkennbar aus.

Und wo ich schon mal dabei bin. Aktuell blüht der Winter-Eisenhut.
Eisenhut ist wirklich hochgiftig, wovor mich dieser hochinteressante Artikel noch einmal gewarnt hat:
https://www.mein-schoener-garten.de/gar ... ftig-42412Jetzt erst richtig schön kommt die Gaura zur Geltung, die wirklich lange blüht:

Ebenfalls über eine sehr lange Blühphase verfügt das patagonische Eisenkraut (das auf dem Foto kleine, rosafarbene, unscheinbar wirkende im Vordergrund.

Es ist normalerweise kurzlebig/zweijährig, aber wenn alles gut läuft, vermehrt es sich durch Samenbildung. Ich habe es jetzt schon im zweiten Jahr und bereits an zwei anderen Stellen gesichtet, wo es sich ausgesät hat.

Was ich auch noch ganz interessant finde, ist das Kaukasus-Vergissmeinicht. Es sieht im frühen Sommer fast wie ein normales Vergissmeinicht aus, nur mit runderen Blättern. Und diese werden zum Spätsommer hin immer größer, und zum Schluss recht stattlich.
Hier in der "weiß-marmorierten" Zuchtform "Jack Frost", der gerade vom Kaukasus Beinwell etwas überwuchert wird.
